07.07.2017

Die Geschichte der Wohnungsbaugenossenschaft

 

- Teil 1 -

Ende des 19. Jahrhunderts war die Wohnsituation in den Städten mehr als miserabel. Menschen kamen zur Selbsthilfe zusammen, doch diese Gemeinschaften überlebten wegen ihrer Kapitalschwäche die Wirtschaftskrise 1874 nicht.

Das erste Genossenschaftsgesetz (mit unbegrenzter Haftung) erließ Preußen im Jahre 1867. Erst das Genossenschaftsgesetz, etwa 22 Jahre später, ermöglichte die heutige Gründung von Genossenschaften. Der Erfolg der Baugenossenschaften, war mit der Vergabe von günstigen Krediten durch Versicherungsanstalten geboren.

Seitdem wurde aus den anfänglichen 38 Baugenossenschaften in ganz Deutschland eine Gründungswelle und erreichte bis ins Jahr 1914 die Anzahl von knapp vierzehnhundert Baugenossenschaften. Unter Fachleuten nannte man diese Bewegung "Bauhüttenbewegung". Viele Betriebe sowie ihre Arbeiter setzten hier viele Millionen um.

In unserem nächsten Artikel erzählen wir die Geschichte, "Der erste Baustein der Protectum", weiter.
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